G. Lampe Günter Lampe    Über Günter Lampe

Günter Lampe

Günter Lampe wurde am 25. Juli 1925 in Weimar geboren. Nach Abitur, Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er von 1947 bis 1951 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Siegfried Rapp (Klavier), Kurt Misgaiski (Klarinette) und Ottmar Gerster (Komposition).

Anschließend, nach dem Abschlussexamen, übernahm er kurzzeitig die Betreuung eines Schauspielensembles als Hauskomponist und musikalischer Leiter, bevor er von 1952 bis 1990 als Dozent für Komposition und Tonsatz an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar tätig war. Im Januar 1952 trat er dem damaligen Komponistenverband der DDR bei.

1955 wurde er Erster Preisträger eines Kompositionswettbewerbs des Musikverlages Hohner in Trossingen. International bekannte Interpreten wie Werner Tast, Berlin (Flöte), Joachim Mäder, Dresden, Helmut Hofmann, Berlin (Klarinette), Rainer Böhme, Weimar (Orgel), das „Schumann-Trio“, Weimar, Petra Lampe, Weimar (Gesang), die Dirigenten Gerhard Pflüger (Staatskapelle Weimar), Fritz Müller (Landessinfonieorchester Gotha), Herbert Haarth (Kammerorchester des RSO Leipzig), Albert Simon (Kammerorchester der „Franz-Liszt-Musikakademie“ Budapest) sowie Ludwig Güttler (Bläserkollegium Dresden) und Friedmann Bätzel (Thüringisches Kammerorchester Weimar) haben sich um die Verbreitung seines Schaffens außerordentlich verdient gemacht.

Verschiedene Werke kamen bisher nicht nur im deutschsprachigen Raum zur Aufführung, sondern auch in weiteren europäischen Ländern (Niederlande, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Ungarn, Rumänien, Slowakische Republik und im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion).

Hans-Jürgen Thiers (1994)

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letzte Änderung: 07.11.2009